Über mich

Im Talk mit Ali Mahlodji über meinen Weg: Wie ein Neustart gelingt, wie man Kraft aus Krisen schöpft, wie das Vater-Werden verändert und vieles mehr.

Fußballprofi.
Als Fußballprofi habe ich gelernt, was man alles erreichen kann, wenn man seiner Begeisterung folgt und bereit ist, für seine Ziele und Träume alles zu investieren. Ich war erfolgreich, angesehen und verdiente richtig gutes Geld. Von Außen schien alles perfekt. Doch in mir drin sah es oft anders aus: Auf der einen Seite zwar die Liebe zum Spiel und die Freude am Miteinander, auf der anderen Seite aber der ständige Leistungsdruck und der enorme Konkurrenzkampf. Diese innere Zerrissenheit führte schon bald zur äußeren. So wie der Körper uns immer zeigt, wenn etwas nicht in Balance ist: Am Höhepunkt meiner Karriere riss mein rechtes Kreuzband - die erste von insgesamt vier schweren Verletzungen in vier Jahren. Während dieser schwierigen Zeit habe ich einerseits gelernt mich zurückzukämpfen, aber andererseits auch rechtzeitig loszulassen, wenn die Zeit dafür reif ist. Mit 25 Jahren beendete ich schließlich meine Karriere: Die schwierigste und zugleich eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben.

Transformations-Trainer.
Dieser Schlussstrich war der Startschuss für meine eigene Transformation und die Basis für meine Selbst-Verwirklichung. In den acht Jahren seither ist viel passiert: Ich habe eine 15-monatige Weltreise gemacht, für den ORF Fußballspiele analysiert und bei den “Dancing Stars” getanzt. Ich habe als Trainer und Manager für eine Fußballschule gearbeitet. Ich habe drei Bücher veröffentlicht, dutzende Workshops geleitet und noch mehr Vorträge gehalten. Ich habe einen Blog, einen Youtube-Channel und einen Podcast gestartet. 

Viele verschiedene Tätigkeiten und bunte Abenteuer. Aber immer unter dem einen Motto: Menschen begegnen, Potenziale entfalten, Träume verwirklichen. Und mit dem einen Ziel: Der Mensch zu werden, der ich wirklich bin. Jede Begegnung, jeder Erfolg, aber auch jedes Scheitern brachte mich in meinem persönlichen Wachstum einen Schritt weiter. Auch dank der Arbeit mit meinem eigenen Coach bin ich nun angekommen - bei mir und in meiner Mission. Mein Innen und mein Außen harmonieren nun im Einklang. Aus dieser Verbundenheit schöpfe ich meine größte Kraft und gehe so mit viel Freude, Liebe und Leichtigkeit durchs Leben.

“Connecting the dots backwards”, hat Steve Jobs einmal gesagt. Nach dem vielen Hin und Her, Auf und Ab, Vor und Zurück verstehe ich nun rückblickend Vieles besser und kann es vor allem in der einen Sache, für die ich wirklich da bin, zusammenführen: Menschen in ihre Selbstverwirklichung begleiten, oder wie Pizzera & Jaus singen würden: “Eini ins Leben”.