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Erfolg ist relativ – 3 Perspektiven aus meinem Leben

Erfolg ist relativ - 3 Perspektiven aus meinem Leben

Erfolg: Das Schlagwort unserer Zeit. Der größte Wert des Kapitalismus. Das Ziel jedes Unternehmens. Der Maßstab des Menschen.

Erfolg im Profifußball.
Jeder von uns will/soll/muss in irgendeiner Art erfolgreich sein. Und das ist bis zu einem gewissen Grad auch gut so. Aber es ist auch wichtig zu verstehen, dass “Erfolg” für jeden etwas Anderes bedeutet und dass es so wichtig ist, Erfolg für sich persönlich zu definieren.

Als Fußballprofi mit Anfang 20 war Erfolg für mich, mir einen Stammplatz im Team zu erkämpfen, Tore zu schießen und vorzubereiten, in der KronenZeitung mit der Note 5 (= hervorragend) bewertet zu werden, mit dem Team Siege einzufahren und fette Prämien zu kassieren.

Erfolg bei „Dancing Stars“
Seit meinem Karriereende mit 25 hat sich meine Definition von Erfolg stark gewandelt. So richtig ist mir das heuer während meiner Teilnahme bei den “Dancing Stars” bewusst geworden. In den vielen Interviews im Vorfeld bin ich oft gefragt worden, was mein großes Ziel sei, wann ich meine Teilnahme als Erfolg bezeichnen würde. Am Beginn habe ich noch ganz selbstbewusst und selbstverständlich geantwortet: “Natürlich würde ich das Ding gerne gewinnen. Oder zumindest im Finale stehen.”

Meine geheime Mission
Diese Antwort hat sich aber von Beginn an nicht gut angefühlt. Einerseits, weil ich zu diesem Zeitpunkt absolut nicht tanzen konnte, andererseits, weil ich in der Reflexion meiner Interviews gespürt habe, dass es mir mit diesem Projekt eigentlich gar nicht ums Gewinnen, sondern um etwas ganz Anderes ging: Nach drei Jahren in meiner Komfortzone wollte ich wieder mal ins kalte Wasser springen und etwas ganz Neues ausprobieren. Ich wollte meinen Glaubenssatz “Ich kann nicht tanzen” überprüfen und herausfordern. Und ich wollte vor allem Spaß haben, spannende Begegnungen machen und tanzen lernen. Letzteres auch mit dem Hintergedanken - und noch ganz geheim - für unsere Hochzeit im nächsten Jahr - spätestens da wollte ich soweit sein, mit Judith die Tanzfläche zu rocken 🙂

Genießen > Gewinnen
Und genau so ist es dann auch gekommen. Als wir in Runde 5 rausgeflogen sind, waren viele unserer Freunde und Fans traurig oder gar wütend und wollten uns trösten. Ja, natürlich waren wir im ersten Moment auch enttäuscht, weil wir gerne weitergemacht hätten. Aber diese Emotion hielt nicht lange an, weil Erfolg für Julia und mich nicht bedeutete, die Bewertungen (Jury und Anrufe) von außen über unser Glück entscheiden zu lassen, sondern weil die für uns persönlichen, ganz individuellen, oben genannten Faktoren entscheidend waren, ob dieses Projekt für uns erfolgreich sei oder nicht: Dass wir uns immer auf unsere Begegnungen gefreut haben, dass ich mit jedem Training etwas dazulernen durfte, dass ich die Shows richtig genießen und feiern konnte (die erste noch nicht - da hab’ ich mir fast in die Hose geschissen) und vor allem, dass ich wieder einmal in meinem Leben erfahren habe, was alles möglich ist, wenn du deiner Begeisterung folgst und konsequent auf deine Ziele und Träume hinarbeitest.

Erfolg im Alltag.
Dancing Stars war eine Once in a Lifetime Opportunity unter sehr speziellen Bedingungen. Ich habe “Erfolg” aber auch darüber hinaus in den letzten Monaten und Jahren für mich neu definiert. Auch im Alltag gelingt es mir immer besser, mich nicht mehr (nur) an Leistungen zu messen oder mich nicht von außen beurteilen zu lassen. So schaue ich beim Joggen nicht mehr auf die Pulsuhr, so ist es mir beim Tennisspielen komplett wurscht, ob ich als Sieger vom Platz gehe, so fahre ich heute einen gebrauchten Opel-Family-Kombi statt einem neuen 285-PS-BMW-Coupé und trage statt Hugo-Boss-Hemden meistens “VRESH”-Leiberl oder -Hoodys (Achtung: Das ist keine bezahlte Werbung → Ich bin einfach “nur” ein Fan von Klaus und seinem Unternehmen.)

Mein größter Erfolg – Die Familie
Eine letzte Anekdote noch zu der Definition und Relation von Erfolg. Ich habe heute einen der größten Erfolge dieses Jahres, vielleicht meines Lebens gefeiert. Nein, ich habe mir kein neues Auto gekauft, ich habe keinen fetten Speaker- oder Coaching-Auftrag an Land gezogen und ich habe auch nicht im Lotto gewonnen.

Ich habe unseren kleinen, bald acht Monate alten, Felix zum ersten Mal schlafen legen können 🙂 Im Kinderwagen oder in der Trage ist er schon öfter bei mir eingeschlafen. Aber es ist mir noch nie gelungen, ihn von da ins Bett und in den tieferen Schlaf zu begleiten. Bis dato ist er immer aufgewacht, hat zu schreien begonnen und Mamas Brust gefordert. Erst dann hat er sich wieder beruhigt und ist wieder eingeschlafen. Das war sowohl für mich als auch für Judith ziemlich frustrierend. Für Judith, weil sie nie länger als 2-3 Stunden für sich hatte. Für mich, weil ich das Gefühl hatte, Felix nicht gut genug zu sein bzw. nicht ausreichend unterstützen zu können.

Mir ist schon klar, dass die Verbindung zwischen Mama und Baby die wichtigste, und vor allem unersetzliche, ist, aber trotzdem will ich versuchen, Judith so gut es geht zu unterstützen und für Felix da zu sein. Der größte Traum in meinem Leben war es nämlich nicht nur Papa zu werden, sondern vor allem Papa ZU SEIN. Und genau deshalb gehört dieses heutige Erlebnis zu einem der größten Erfolge in meinem Leben. Es ist ein so schönes Zeichen dafür, wie verbunden Felix und ich sind und wie toll wir als Familie eingespielt sind.

Erfolg ist relativ.
Vor 10 Jahren waren es noch Gehaltszettel, Autos und Markenkleidung, heute sind es in erster Linie die Beziehungen zu meiner Familie, meinen Freunden, aber auch den Menschen, denen ich in meiner Arbeit oder auch im Alltag begegnen darf, die mich “erfolgreich”, vor allem aber zufrieden und glücklich machen.

Ich will nichts und niemanden bewerten. Auch nicht meine Vergangenheit. Alles zu seiner Zeit. Und jede(r) nach seine(n) individuellen Werten, Zielen und Erfolgen. Wichtig ist nur, sich bewusst damit auseinanderzusetzen und sie auch immer wieder zu hinterfragen und zu adaptieren.

  • Was ist dir wichtig?
  • Was bedeutet Erfolg für dich?
  • Was sind deine ganz persönlichen Ziele und Träume?

Trau di! Mein Fazit nach Dancing Stars

​Als im Herbst der Anruf von Dancing Stars kam, war mein erster Gedanke: „Oh Gott, ich und tanzen? Und das noch vor Millionenpublikum?! Das geht gar nicht!“

Überlegte Entscheidungen.
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre, vor allem in Hinsicht auf wichtige Entscheidungen: Keine Schnellschüsse machen! Besser mal reinspüren, nachdenken, zumindest einmal darüber schlafen und mit jemandem darüber sprechen, bevor du aus dem Affekt handelst. In meinem Fall war das die beste Zuhörerin und Ratgeberin, die ich mir wünschen kann, meine Traumfrau Judith.

Durch diesen Prozess treffe ich die besseren Entscheidungen. Zugegeben gelingt mir als chronischen Ungeduldszapfen dieser nicht immer, aber immer öfter. (Aber Achtung: Entscheidungen ständig aufzuschieben ist auch nicht die Lösung ;))
So wie mit dem Angebot für „Dancing Stars“. Genau eine Nacht lag zwischen den Fragen „Warum sollte ich da mitmachen?“ und „Warum sollte ich da nicht mitmachen?“

Vier Monate später weiß ich, warum.

Neue Leidenschaft. Neue Freundschaft. Neuer Glaubenssatz.
Dancing Stars hat mir vieles ermöglicht, aber in erster Linie ein festgefahrenes Muster in mir aufzulösen: „Ich kann nicht tanzen“, war ein Glaubenssatz, den ich mein ganzes Leben lang mit mir herumgeschleppt habe. Gebildet durch die Meinung anderer wie zB „Fußballer können nicht tanzen“ oder „Du kannst das nicht.“ oder „Bei dir schaut das nicht gut aus.“ Das Problem ist, dass wir viele unserer Gedanken und Glaubenssätze von anderen (Eltern, Freunden, Gesellschaft) übernehmen, ohne sie zu überprüfen. Und genau dem wollte ich mit Dancing Stars etwas entgegensetzen.

Mutig sein. Komfortzone verlassen.
Ich will nicht nur in meinen Vorträgen und Workshops darüber reden und in meinen Büchern darüber schreiben, sondern es auch vorleben und auch mich selber immer wieder ausprobieren und weiterentwickeln. Auch deshalb habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt, mich auf die Herausforderung eingelassen und damit einen spannenden Prozess in mir ausgelöst. Hätte mir vorher jemand gesagt: „Du könntest in einer TV-Tanzshow mitmachen. Eine Million Menschen schauen dabei zu. Wie lange möchtest du dich darauf vorbereiten?“ Ich hätte mir Monate, wenn nicht Jahre dafür gegeben. Ich hielt es nicht für möglich, als absoluter Tanzlaie in derart kurzer Zeit solche Shows einzustudieren und abzuliefern. An dieser Stelle auch Hut ab vor all den anderen Paaren (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

„Trial and Error“.
Freude hat mir das Tanzen von Anfang an bereitet, vor allem dank meiner bezaubernden Tanzpartnerin Julia Burghardt. Aber zugegebenermaßen waren unsere ersten beiden Shows noch nicht das Gelbe vom Ei. Mit dem Wiener Walzer und dem Cha Cha Cha lieferten wir einen passablen Einstieg, mehr aber auch nicht. Meine Performances waren noch geprägt von Nervosität und Nachdenken. Ich war zu sehr damit beschäftigt, mir die Choreografien zu merken und sie möglichst fehlerfrei abzuliefern. Auch so eine Krankheit unserer Gesellschaft: Die Angst vorm Scheitern. Anstatt mutig Dinge einfach auszuprobieren und per „Trial and Error“ zu lernen und besser zu werden, werden wir dazu erzogen, ja keine Fehler zu machen und ja nicht aufzufallen.

"Fehler sind nur Überraschungen. Etwas das anders gekommen ist, als du es dir vorgestellt hast."

Innere Blockaden lösen.
Im Laufe der Wochen ist dann aber was Spannendes passiert: Mein Glaubenssatz hat sich mehr und mehr aufgelöst und es ist mir immer besser gelungen, nicht nur die Choreografie auswendig zu lernen, sondern auch die Musik zu spüren und ihre Geschichte zu verstehen. Und so ist mir – auch dank tollem Lied („I wanna be like you aus dem Dschungelbuch“) und Julias genialer Choreografie – in der dritten Show der Knopf aufgegangen. Ich betrat den Ballroom und hatte von Beginn an das Gefühl, diese Show so richtig zu rocken. Ich hatte plötzlich eine ganz breite Brust, das Funkeln in den Augen, Gänsehaut am ganzen Körper und vor allem extrem viel Spaß.

Diese 90 Sekunden (hier noch mal der Link zu diesem Tanz) haben mir nicht nur bewiesen, dass ich sehr wohl tanzen kann, sondern auch, was du alles schaffen kannst, wenn du offen und mutig bist. Ich habe das in meinem Leben schon öfter und vor allem als Fußballprofi erlebt, allerdings in einer ganz anderen Form: Um mir meinen Kindheitstraum zu erfüllen, darauf konnte ich mich schließlich über zehn Jahre lang vorbereiten und mich Schritt für Schritt herantasten.

„Ja“ sagen.
Neben meiner neuen Leidenschaft fürs Tanzen, einer neuen Freundschaft mit Julia und  vielen netten Begegnungen hat mich Dancing Stars sehr darin bestärkt, noch öfter und überzeugter Ja zu sagen. Ja zu neuen Herausforderungen und Abenteuern, die das Leben für mich bereithält.

Das und vieles mehr wünsche ich auch dir: Dass dein Leben bunt ist und du mutige Entscheidungen triffst. Dass du neue Dinge ausprobierst und viele verschiedene Erfahrungen machst. Dass du neue Seiten und Talente an dir entdeckst. Dass du herausfindest, was alles in dir steckt und du deine Potentiale entfaltest. Dass du an dich glaubst und deine negativen Glaubenssätze auflöst. Dass du Menschen wirklich begegnest und echte Freundschaften schließt. Dass du dir Ziele steckst und deinen Träumen nachgehst.

Träum weiter,
Peter Hackmair

Déjà-vu Dancing Stars

Déjà-vu Dancing Stars

K​ommenden Dienstag startet mein Training für die „Dancing Stars“. Dann habe ich genau dreieinhalb Wochen Zeit, um von -1 auf 100 zu kommen, um als kompletter Anfänger eine Show einzustudieren und auch abzuliefern, die ​hunderttausende Zuseher vor den Fernsehern begeistert. (​Mehr dazu in meinem letzten Blogpost.)

Hätte man mich vorher gefragt, wie lange ich Zeit bräuchte, um richtig gut tanzen zu lernen und bereit für so eine große Show zu sein, hätte ich mir wohl am liebsten mehrere Monate, wenn nicht Jahre dafür Zeit genommen. Aber das spielt es nicht. Es sind und bleiben eben diese dreieinhalb Wochen.

Das Parkinsonsche Gesetz
besagt, „dass sich Arbeit genau in dem Maß ausdehnt, je nachdem wie viel Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht.“ Der britische Soziologe C. Northcote Parkinson hatte sich nach dem zweiten Weltkrieg intensiv mit der wachsenden Bürokratie auseinandergesetzt und im Zuge dessen diese These aufgestellt.

Und wie recht er hat!
Kennst du das? Tendierst du auch manchmal dazu, für ein ToDo bzw. ein Ergebnis genau so viel Zeit aufzuwenden wie du hast, anstatt so viel wie es tatsächlich braucht? Kann es sein, dass du dadurch Zeit verschwendest, weil du dich in irgendeinem Detail verlierst, das gar nicht so wichtig ist? In der Arbeit an einem Konzept zum Beispiel, einer Power Point Präsentation oder einem Text?

Ich bin mir sicher, dass du Beispiele aus deinem (Arbeits-)Leben kennst, wo du schneller und effektiver sein könntest. ​Bestimmt hast du auch schon öfter das gegenteilige Problem erfahren, wenn ​dir die Zeit davonläuft und du  zu sehr unter Druck ​bist, um noch etwas Gutes abzuliefern.

​Hier zwei Ideen, wie du in Zukunft schneller, besser und leichter ans Ziel kommen ​kannst:

Working Backwards
Gehe große Ziele und Träume immer von hinten an! Was ist das „Endergebnis“, das du erreichen möchtest? Visualisiere es, entwickle ein positives Gefühl dafür und nimm diese Bilder mit in den Prozess. Mach’ dir regelmäßig bewusst, was es am Ende ist, das du erreichen möchtest und steck’ dir Zwischenziele darauf hin. Immer ausgehend von dem Punkt, wo du hin möchtest und nicht von dem Status quo! Denn oft ist es zum jetzigen Zeitpunkt einfach unvorstellbar, wie du dieses Ziel je erreichen kannst. So wie bei mir meine Tanz-Performance.

Mut zum Fehler
Der zweite, mindestens genau so wichtige, Aspekt ist, dass du mutig bist und auch in Kauf nimmst,​ Fehler zu machen oder zu scheitern. Eine ganz wichtige Frage, die mir dabei oft hilft: „Was ist das Schlimmste, das dir passieren kann?“

In 99 Prozent der Fälle lautet die Antwort: Nichts. Zumindest nicht langfristig. Vielleicht tut es kurz weh, ​aber was heute wie ein großes Drama scheint, ist morgen schon wieder halb so schlimm. Versuche dich in solchen Situationen immer in die Zukunft zu denken! Nach Niederlagen, Trennungen oder Schicksalsschlägen zum Beispiel. Wie wirst du in einem Monat darauf zurückblicken? Wie in einem Jahr? Meistens ist dann alles schon wieder vergessen. Und gut.

Mein Traum TED-Talk
Eine eigene Erfahrung, die mir für Dancing Stars Hoffnung gibt: Vor fünf Jahren stand ich vor einer ähnlichen Ausgangssituation. Es war schon lange zuvor mein Traum, auf einer "TEDx" (internationale Innovations-Konferenz) zu sprechen, auf dieser großen Bühne meine Geschichte zu teilen und damit Menschen zu bestärken, sich ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Im Sommer 2014 erhielt ich das Angebot, auf der TEDx Pannonia zu sprechen. Die erste TEDx auf einem Boot. Veranstaltet von Hermann Gams und Harald Katzenschläger von der DreamAcademia. Wie geil! Die Challenge: Der Talk sollte auf Englisch sein. Problem I: Ich hatte noch nie auf Englisch vorgetragen. Problem II: Mein Englisch war nicht so prickelnd. Problem III: Nur mehr drei Wochen Zeit. Problem IV: Und dann gleich auf so einer großen Bühne.

Gleiche Situation: Hätte man mich vorher gefragt, wie lange ich mich darauf vorbereiten müsste, hätte ich mir mindestens 2-3 Monate genommen: Erst mal besser Englisch lernen. Dann Speaker- und Bühnen-Coaching, dann eine geile Präsentation machen usw. ...

Doch das war keine Option. Entweder in drei Wochen oder (möglicherweise) nie! In dieser Situation habe ich eines meiner wichtigsten Lebensmottos ausgerufen: Wenn es zwei Optionen gibt - und die gibt es fast immer - dann wähle die mutigere! Ich habe zugesagt. Der Traum war größer als die Angst. Die Folge: Ich habe drei Wochen lang fast täglich an diesem Talk gearbeitet, ​mit Niki Ernst einen genialen Coach als Unterstützer ​gehabt und schließlich am 8.8.2014 die Bühne – oder viel mehr das ​Boot – gerockt. Wobei es definitiv nicht der beste Vortrag aller Zeiten war, aber es war ein Anfang, der wichtige erste Schritt, den wir uns oft nicht zutrauen. Entweder aus Bequemlichkeit, unsere Komfortzone zu verlassen oder aus Angst, loszulassen und uns zu verändern.

Mut verändert,
​Peter

Beschäftigen dich Fragen wie diese?
// Was sind meine Werte und Stärken?
// Wie kann ich meine Ziele erreichen?
​// Was will ich wirklich?
// Soll ich mich verändern?
// Wer bin ich eigentlich?
// Was ist ​mein Sinn des Lebens?
>> Dann ist dieser Kurs für dich!

​Tim Ferris​: "Smash fear, learn anything"

​​Peter Hackmair: "Passion. Discover. Develop"

Neues Jahr, neue Challenge – Mit „Dancing Stars“ raus aus meiner Komfortzone

Neues Jahr, neue Challenge - mit "Dancing Stars" raus aus meiner Komfortzone

Bisher habe ich Bälle immer gemieden. Was heißt gemieden, gefürchtet hab’ ich mich! Nein, nein, nicht die Fuß-, Tennis- oder Volleybälle – die mag ich alle und ich weiß auch nach wie vor einiges damit anzufangen. Ich meine nicht die Bälle, mit denen man spielt, sondern die, auf denen man tanzt. Wegen meiner Takt- und Rhythmusstörungen habe ich Tanzbällen immer ein gemütliches Zusammensitzen daheim oder in einer Bar vorgezogen. Sogar auf meinem eigenen Maturaball habe ich mich vorm traditionellen Auftanz gedrückt. Und auch auf  Familien-, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern ist es mir fast immer gut gelungen, Tanzaufforderungen zu entkommen, in dem ich mich – sobald die Tanzfläche eröffnet worden war – plötzlich ganz vertieft einem Gespräch hingegeben hatte oder an die Bar ​geflüchtet war.

Und wenn schon Party machen und tanzen, dann schon immer lieber zu ​90s, Hip Hop oder Drum and Bass in einem Club. Wobei sich da natürlich streiten lässt, ob mein Arme-rauf-und-runter-Gewippe bzw. das nervöse Herumgehüpfe zu den (elektronischen) Trommeln und Bässen wirklich als Tanzen durchgeht.

Bei der Jury der „Dancing Stars“ wohl nicht.

Das könnte ein Problem werden.
Oder die Lösung...

​Ein konkretes Ziel.
Kennst du das Gefühl, wenn du etwas richtig gut können möchtest, aber du noch nie den Ehrgeiz hattest, wirklich ​konsequent darauf hinzuarbeiten? Oder dir einfach immer ein konkretes Ziel dafür gefehlt hat? Zum Beispiel, um ein Musikinstrument zu lernen, zu singen oder zu tanzen?

Das erste Mal in meinem Leben habe ich nun einen Grund, wirklich tanzen zu lernen. Ein Ziel, auf das ich hinarbeiten kann. Eine Challenge, die ich in dieser Form noch nie hatte. Ich werde in diesem Frühjahr bei den „Dancing Stars“ teilnehmen.

Ich mag neue Herausforderungen.
Bei 0 habe ich in meinem Leben schon öfter begonnen. Bei -1 aber noch nie. Ab dem 19.2. habe ich dreieinhalb Wochen Zeit, um von -1 auf 100 zu kommen, um wöchentlich zwei Showtänze einzustudieren, die ich dann vor ca. 600.000 Zuschauern vor den Fernsehern abliefern soll/muss/darf. Die Lernkurve wird definitiv steil sein. Wie weit sie nach oben zeigen wird, das muss und will ich herausfinden. Genau das reizt mich am meisten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass in jedem Menschen ein riesiges Potential schlummert, das nur darauf wartet, entfaltet zu werden. Die Frage ist nur, wofür. Manche wissen und spüren es ganz genau. Viele haben es vergessen, weil sie es nie so richtig ausleben konnten oder durften. Die einzige Möglichkeit es herauszufinden, ist, es auszuprobieren.

Ob in mir ein Potential zum Tanzen angelegt ist... ich weiß es nicht. Aber ich will es ​entdecken. Genau so wie ich mich auch beim Schreiben im Tun „nach oben gescheitert“ habe. Als Ex-Profifußballer Bücher zu schreiben... puh, war das ein großer Sprung! ​Und wie sehr ich trotz meiner großen Leidenschaft am Beginn daran gezweifelt habe! Sechs Jahre später habe ich bereits mein drittes Buch veröffentlicht.

Neuer Traum.
Ich finde den Gedanken genial, richtig gut tanzen zu können, das Bild wunderschön, ​ in Zukunft​ Judith ​und mich die Tanzflächen rocken zu sehen.

Die Challenge beginnt! Ab ​sofort gilt es erst einmal, mich durch Ausdauer- und Krafttraining wieder fit zu machen. Stefan Krückl​, der beste und sympathischste ​Fitnesscoach, den man sich nur wünschen kann, ​​wird mich ​dabei unterstützen, bevor's am 19.2. dann mit dem Tanztraining ​losgeht: ​4-5h täglich mit ​einer Profitänzerin, meiner ​Tanzpartnerin. Die wird eine Freude mit mir haben 😉 Wer das sein wird, weiß ich noch nicht. ​Dieses Geheimnis wird am 18.2. bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz verraten.

​Gemeinsam träumen.
Nach viel schöner, aber ​oft auch alleiniger Arbeit an meinem neuen Buch ​und der Konzipierung meiner​ neuen Vorträge im Jahr 2018 habe ich mir ​fürs neue ​Jahr gewünscht, ​erstens neben meiner Selbstständigkeit auch wieder Teil eines Teams zu sein und zweitens wieder mehr Sport zu betreiben, um wieder richtig fit zu werden. Et voilà: ​Im ​November kam das Angebot von "Dancing Stars". Das wiederum bestätigt, was ich bereits so oft erlebt habe: Wenn du frei und flexibel bist und darauf vertraust, dass das Beste für dich passieren wird, ​fliegen dir oft ganz plötzlich die richtigen Dinge/Menschen/Projekte/Chancen ​einfach auf ​so zu.

Ich habe keine Ahnung, ob das alles eine gute Idee war, geschweige denn gut ausgehen wird. Aber es fühlt sich einfach ​richtig gut an, wenn’s kribbelt, wenn dich eine neue Herausforderung aus deiner Komfortzone lockt und wenn du plötzlich ganz neue Träume schmieden darfst...

Peter Hackmair

Warum du deine Neujahresvorsätze nie umsetzt und wie es dir doch gelingen kann.

Warum du deine Neujahresvorsätze nie einhältst - und wie es dir doch gelingen kann.

Rebecca Randal erklärt in ihrem wunderbaren Blogpost „Statt Vorsätze: Wie willst du dich fühlen?“ was hinter unseren so beliebten Jahresvorsätzen steckt und warum wir sie so oft nicht einhalten. Sie beschreibt dies anhand ihres eigenen Zieles, ein Online-Produkt zur „Spiritual Home Practice“ herauszubringen: „Ich weiß, dass der Antrieb mein Wunsch nach Freiheit ist. Ein Gefühl, das ich genauso durch eine Reise herstellen könnte. Oder einen Umzug. Ich könnte auch einfach mehr projektbezogen arbeiten und dadurch ortsunabhängiger leben. Wie am Ende das Gefühl der Freiheit den Weg in meinen Alltag findet, ist mir am Ende egal. Wichtig ist nur, dass ich entspannt abwarten kann, wie sich die Dinge entwickeln und in der Zwischenzeit immer wieder überprüfen: ,Fühle ich mich gerade so, wie ich mich fühlen möchte?”

Der Philosoph Osho erklärt das Problem anhand der Gegenüberstellung von Zielen und Richtungen: „Ein Ziel ist etwas Konkretes, etwas außerhalb von dir. Du kannst es kennen, aber nicht fühlen. Es liegt in der Zukunft, ist fix und kann dich hemmen. Hast du ein Ziel gewählt, hast du dich auf eine von vielen Möglichkeiten beschränkt. Eine Richtung hingegen ist etwas Abstraktes. Es ist ein Gefühl. Es ist aktiv, lebendig, pulsierend. Es liegt in der Gegenwart. Eine Richtung ist offen und lässt dich flexibel sein.“

“Gefühlsstrebigkeit” > Zielstrebigkeit
​Wenn du beginnst, Richtungen zu beschreiten anstatt Zielen hinterherzulaufen, wirst du erleben, dass du manchmal deine Ziele gar nicht mehr erreichen musst, um „anzukommen“. Denn oft ist es der Weg, der Sinn macht. Unabhängig davon, wo er dich hinführt. Wenn du ihn achtsam und bewusst gehst.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es oft sinnvoll ist, deine Richtungen, Träume und Visionen zumindest auf kurzfristige Ziele und Meilensteine herunterzubrechen. Dir das „Big Picture“ bewusst zu machen und darauf hinzuarbeiten, bietet den Vorteil, dass du dich am Weg weniger leicht von Details aufhalten oder kleinen Problemen unterkriegen lässt. Am Beginn ist es nur wichtig, es dich denken zu trauen und es dir bewusst zu machen, danach darfst du es aber schon wieder vergessen, frei nach dem Shaolin-Prinzip „Zielen. Spannen. Loslassen.“

Sonderangebote des Lebens
Denn wenn du dich auf deinem Weg – vor allem bei Hürden oder Rückschlägen – ständig damit beschäftigst, wie weit du von deinem Traum noch entfernt bist, hemmt dich das vermutlich eher als es dich antreibt. Umso wichtiger ist es, deinen Traum auf kurzfristige, ganz konkrete Ziele runterzubrechen, um eine gewisse Sicherheit zu bekommen, dich an etwas festhalten zu können und am Weg Erfolgserlebnisse sammeln zu können.

Ansonsten läufst du in Gefahr, ständig neue Richtungen einzuschlagen ohne je an irgendetwas dranzubleiben. Der deutsche Bestseller-Autor und Vortragsredner Hermann Scherer beschreibt das in seinem Werk „Glückskinder“ so treffend mit den „Sonderangeboten des Lebens“: Der ehemalige Inhaber von mehreren Lebensmittelgroßmärkten meint damit die Versuchungen, bei den ersten Hürden oder Rückschlägen auf deinem Weg sofort alles hinzuschmeissen, weil dir irgendwelche Sonderangebote (Chancen, Jobs, Partner) schmackhaft gemacht werden. Doch am Anfang scheint immer alles Neue spannend und super. Wenn du dann einen neuen Weg eingeschlagen hast, werden wieder Hürden und Rückschläge auftauchen. Das ist ganz normal. Das ist das Leben.        

Ein Jahreswechsel
ist immer eine gute Möglichkeit, um loszulassen, etwas abzuschließen, dich von etwas zu verabschieden. Erst dann ist der Weg frei für Neues. Oft musst du die eine Tür zumachen, damit sich eine andere öffnen kann. Ich wünsche dir einen guten Start in (d)ein traumhaftes neues Jahr. Falls du den Jahreswechsel nützen möchtest, um ganz bewusst zu reflektieren, das alte Jahr gut abzuschließen und das Neue mit viel Energie zu starten, dann hab’ ich was für dich:

// “Year Compass” - falls du dir mal einen Nachmittag oder Abend nehmen möchtest.
// ​Online-Video-Kurs "Träume verwirklichen mit PA Hackmair" - falls du noch tiefer gehen möchtest und dafür auch gerne mehrere Nachmittage oder Abende investieren möchtest.

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Wenn dein größter Traum wahr wird-mein (erster) „Papa-Monat“

Wenn dein größter Traum wahr wird - mein (erster) Papa-Monat

Ich habe mir schon viele Träume in meinem Leben verwirklichen dürfen: Fußballprofi zu werden, auf Weltreise zu gehen, Bücher zu veröffentlichen, als Speaker auf großen Bühnen zu stehen oder fürs Fernsehen zu arbeiten. Aber nach nichts habe ich mich so sehr gesehnt wie danach, Papa zu werden, mit meiner Traumfrau eine Familie zu gründen, Weihnachten als eigene Familie zu feiern.

Seit einem Monat ist er nun da, der große Traum, der kleine Prinz, das Wunder namens Felix. Er ist das schönste, süßeste und liebenswürdigste Wesen, das ich in meinem Leben je gesehen habe. Zugeben ist er auch das erste Neugeborene, mit dem ich mehr als fünf Minuten verbracht und von dem ich keine Angst habe.

Der erste Monat
mit Felix ist schnell vergangen. Die Tage verfliegen. Die Nächte weniger. Wobei die maßangefertigten Ohropax von Hartlauer ein Segen sind. Wir wickeln, spazieren, kochen, essen, kuscheln und, so Felix will, schlafen.

Während Judiths Hauptaufgabe das Stillen ist, bin ich der Chef des Windeln-Wechselns. Das Wickeln ist “das Stillen des Papas” habe ich mal wo gelesen. Das stimmt. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass Kacke wegwischen so viel Freude bereiten und so verbinden kann. Das Windel-Wechseln ist übrigens auch das perfekte Achtsamkeitstraining: Wenn das Pipi freiliegt und zu dir schaut, kann es jede Sekunde gefährlich werden. Zwei Mal hat’s mich schon erwischt.

Abgesehen von unserem UNgeregelten Tagesablauf sind es vor allem die einzelnen Momente und die vielen, fast täglich auftretenden, “ersten Male”, die unsere Tage so schön und erfüllend machen: Sein erstes Lächeln, das erste Kopferl drehen, Kopferl heben, spazieren gehen, abhalten, der erste (fokussierte) Augenkontakt und viele mehr.

Mein Traum
ist nicht nur Papa zu sein, sondern als Papa auch da zu sein. Im ersten “Papa-Monat” ist mir das gut gelungen, aber auch darüber hinaus steht ab sofort die Familie an erster Stelle. In meiner Selbstständigkeit habe ich das Glück, die Prioritäten selbst setzen und mir meine Zeit selbst einteilen zu können. Wirklich raus muss ich nur zu meinen Vorträgen und Trainings, den Rest kann ich von daheim aus erledigen - ein Privileg und ein großes Geschenk! Und dank Rockstar Photographer Matthias Hombauer probier’ ich mich nun auch im Online-Business aus. Wer Lust hat, kann sich hier mal anschauen, was in den letzten Monaten daraus entstanden ist: Online-Video-Kurs “Träume verwirklichen mit PA Hackmair”.

Liebe Eltern (in spe),
ich wünsche euch, dass ihr auch möglichst viel Zeit mit euren Kindern verbringen könnt. Neben der persönlichen Entfaltung ist es vor allem die Verbundenheit, die uns Menschen glücklich macht. Und stärker und schöner als in der eigenen Familie geht es wohl nicht.

Liebe Papas (in spe),
die Begleitung von Kindern ist auch Papa-Sache. Die Kinder brauchen beide. Egal ob selbstständig oder nicht, nehmt euch so viel Zeit wie möglich für eure Kinder und fragt euch aus tiefstem Herzen, was unterm Strich wirklich wichtig ist und hängen bleibt: Ein paar mehr Euros auf dem Konto oder einzigartige, nie wiederkehrende Momente mit euren Liebsten.

Und liebe Mamas (in spe),
für mich seid ihr der Inbegriff der Potentialentfaltung! Alleine was ihr bei einer Geburt und in weiterer Folge in der Begleitung von Kindern leistet, da könnten sich viele Leistungssportler und Topmanager eine ordentliche Scheibe abschneiden! Was wiederum zeigt, was alles möglich ist, wenn die beiden wichtigsten menschlichen Bedürfnisse aufeinandertreffen: Die persönliche Entfaltung und die Verbundenheit. Genau das wünsche ich auch dir!

Guten Rutsch in ein traumhaftes neues Jahr!
Peter Hackmair

Beschäftigen dich Fragen wie diese?
// Was sind meine Werte und Stärken?
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​// Was will ich wirklich?
// Soll ich mich verändern?
// Wer bin ich eigentlich?
// Was ist ​mein Sinn des Lebens?
>> Dann ist dieser Kurs für dich!

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